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FAQ AMBULANTE OPERATION IM MVZ

Was Sie wissen und beachten sollten.

Die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs wirft bei jedem Patienten Fragen auf. Gerade die ambulante Operation ist eine sehr gute Alternative zur stationären Behandlung - es gibt dabei jedoch einige Dinge zu wissen und zu beachten.

Welche Vorteile bietet Ihnen eine ambulante Operation?

  • Sie erholen sich in den eigenen vier Wänden.
  • Sie bestimmen selbst, wer Sie operieren soll.
  • Sie haben Mitspracherecht bei der Wahl des Operationstermins
  • Eine Studie der LMU München hat erst kürzlich die hohe Patientenzufriedenheit sowie die hohe Qualität ambulanter Operationen in Deutschland dokumentiert
  • Sie sparen 10 Euro Krankentagegeld pro Tag, das bei einem Klinikaufenthalt anfallen würde.

Alternativ können alle Eingriffe auch stationär in unserer Belegklinik durchgeführt werden - wenn Sie dies wünschen oder wenn es der Eingriff erfordert.

Behandelte / operierte Erkrankungen / Krankheitsbilder

Folgende Erkrankungen bzw. Krankheitsbilder werden durch uns behandelt und ggf. operiert:

  1. Arbeits- und Schulunfälle
  2. Unfallchirurgische Erkrankungen wie Knochenbrüche und Bandrisse
  3. Erkrankungen des Venensystems (Krampfadern)
  4. Info-PDF "Krampfadern"
  5. Hernien (Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche sowie kindliche Leistenbrüche) Info-PDF "Bruch"
  6. Proktologische Erkrankungen (Erkrankungen des Enddarmes und des Afters) Info-PDF "Haemorrhoiden"
  7. Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, N. ulnaris Syndrom) Info-PDF "Karpaltunnelsyndrom"
  8. Tumoren der Hautoberfläche und des Unterhautgewebes
  9. Gallenwegserkrankungen (minimal invasiv)
  10. Appendizitis (offene Operation oder minimal invasiv)
  11. Phimose (Vorhautverengung)
  12. Info-PDF "Vorhautverengung"
  13. Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  14. Lymphknotenvergrößerungen
  15. Arthrose
  16. IGEL-Leistungen: Arthrosebehandlung mit Aufbauspritzen, Besenreiserbehandlung, Kosmetische Verödungen im Gesicht, Spangenbehandlungen der Nägel, Magnetfeldbehandlungen, Stoßwellentherapie (EMS) Laser-Schmerztherapie

Zu einigen der o.g. Erkrankungen finden Sie weitere Hinweise, wenn Sie die Erkrankung anklicken (*).

Wie läuft eine ambulante Operation ab?

Vor dem eigentlichen Termin werden Sie von uns untersucht, der notwendige Eingriff wird besprochen und erklärt. Sie erhalten ausführliches Informationsmaterial zur Operation und zur erforderlichen Narkose. Sie erhalten Informationen für den Hausarzt für die notwendigen Voruntersuchungen, in der Regel sind dies ein EKG und Blutuntersuchungen. Es wird dann ein Termin zur Narkosevorbesprechung und ein OP-Termin vereinbart.

Für ambulante Operationen sind jedoch einige Vorraussetzungen zu Ihrer Sicherheit zu überprüfen:

  • Ist eine Betreuungsperson da (Ehemann, Kinder, Eltern, Freunde)?
  • Kann ich nach der Operation abgeholt werden?
  • Bestehen Blutungsrisiken?
  • Bestehen andere chronische Erkrankungen?
  • Ist innerhalb der letzten 12 Monate ein Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgetreten?

Wenn diese Punkte alle geklärt werden konnten, kommen Sie zum vereinbarten Termin in die Praxis. Wenn der Eingriff in Vollnarkose durchgeführt wird, müssen Sie sechs Stunden vor der OP nüchtern sein. Die meisten der Operationen werden von daher am Vormittag durchgeführt. Nach dem Eingriff können Sie innerhalb von 20 Minuten wieder Essen und Trinken, Sie verlassen die Praxis nach ein bis zwei Stunden nach der Operation. Auch in der Nacht sind sowohl die Anästhesistin wie auch wir für Sie erreichbar. Am ersten Tag nach der Operation erfolgt der erste Verbandwechsel in der Praxis.

Wie läuft eine stationäre Operation ab?

Wenn bei Ihnen eine stationäre Operation erforderlich ist, oder eine ambulante Operation aus den o.g. Gründen nicht möglich ist, werden Sie am Abend vor der Operation in unserer Belegklinik (Klinik Altperlach) aufgenommen. Die Operation und die nachfolgenden Visiten erfolgt durch Dr. Heemken. Nach der Entlassung erfolgt dann die weitere Betreuung bei uns in der Praxis